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Sonnabend, 8. Oktober 2016:
Friedensdemonstration
Die Waffen nieder!!!
Kooperation statt NATO-Konfrontation, Abrüstung statt Sozialabbau

Stand der Bearbeitung: 10.10.2016




Friedenstaube


Nie wieder Krieg!


Kommt zur bundesweiten Demo Die Waffen nieder! Berlin, Alexanderplatz / Otto-Braun-Straße. friedensdemo.org/

Bundesweite Friedensdemonstration Frieden braucht Bewegung

Eines und sicher besonders wichtig ist die bundesweite Friedensdemonstration "Die Waffen nieder!" am 8.10.2016 in Berlin, die auch von "Stopp Ramstein" unterstützt wird. Weiteres auf der Webseite www.friedendsdemo.org. Diese braucht noch viel Unterstützung. Wenige Wochen bevor ein Bundeshaushalt mir plus 6 Milliarden für Rüstung und Krieg verabschiedet werden soll, ist Protest und Widerstand gerade auch in Berlin mehr als notwendig. Nicht vergessen: Aus dem Rüstungshaushalt soll auch die sogenannte Eurodrohne finanziert werden und alle weiteren Kriegseinsätze.

Wir sehen uns also sicher zahlreich, mit vielen Transparenten auch gegen die Air Base Ramstein, am 8.10.2016 in Berlin. Es ist der nächste logische Schritt des Protestes, aber auch des Wiederaufbaus einer handlungsfähigen und geeinten Friedensbewegung.

Kampagne Stopp Ramstein

Gegen aktuelle Kriege und eine Konfrontationspolitik gegen Russland wird am Samstag, dem 8. Oktober, in Berlin eine von etwa 200 Organisationen unterstützte Protestdemo stattfinden.

von Rainer Rupp

Quelle: https://deutsch.rt.com/meinung/41533-linke-friedenstaubchen-flattern-fur-kriegstreiber/

Auszüge:

"Deutschland befindet sich im Krieg fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik der drastischen Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht", heißt es im Aufruf zur Demo.

Tatsächlich beobachten immer mehr Menschen völlig entsetzt, wie unsere Bundesregierung im Gleichschritt mit NATO und EU völlig ungebremst von parlamentarischer oder außer-parlamentarischer Opposition in aller Welt zündelt, von der Ukraine über Syrien bis nach Afrika. Das alleine wäre schon schlimm genug, aber zusätzlich geht man auch noch auf Konfrontationskurs mit Russland und riskiert es dabei, nicht nur einen neuen "Kalten" sondern womöglich sogar einen heißen Krieg zu provozieren.

Seit vielen Jahren beklagen nämlich die eingefleischten "Atlantiker", NATO-Angriffskrieger und Regimechange-Befürworter hierzulande, dass trotz Jahrzehnte langer, massiver Propaganda für "mehr Verantwortung weltweit" immer noch über 60 Prozent der deutschen Bevölkerung stabil gegen jegliche Beteiligung der Bundeswehr an militärischen Interventionen und sonstigen Abenteuern im Ausland sind, egal mit welchen "humanitären" Deckmäntelchen der Krieg schöngeredet wird.

Auch die Ermahnung des Spiegels auf seiner Titelseite im November 2006, die Deutschen müssten (wieder) "das Töten lernen" - ein Fach, in dem sie einmal Weltmeister waren -, hatte auf die Masse der Bevölkerung nicht die gewünschte Wirkung, dafür aber umso mehr auf unsere Medien, Politiker und Parlamentarier. Mit Ausnahme (wie lange noch?) der Stimmen der Partei "Die Linke" - hat der Bundestag bisher nahezu einstimmig alle Kriegseinsatz- und Kriegsverlängerungsforderungen der Bundesregierung abgesegnet. So hat das "Hohe Haus", wo jeder "nur nach seinem Gewissen frei entscheidet", wenigstens für unsere Jungs und Mädels in Uniform den Weg freigemacht, an der Seite der für Frieden, Demokratie und Menschenrechte kämpfenden US-Soldaten wieder so richtig das Töten zu lernen.

8000 Teilnehmer hat die Polizei geschätzt. Sie kamen von vielen Orten Deutschlands und der Welt, unter anderem nahmen Kurden, Afghanen, Syrer und Südkoreaner teil. Frieden wünschen sich 80 Prozent der Deutschen. Nur die herrschende Politik denkt anders. Eine Demo stellt facettenreich Fakten, Wünsche, Probleme und Lösungen dar.



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